Warum der Notdienst beim Schlüsseldienst seinen Preis hat

 

Am Abend noch schnell ins Kino, um mal wieder etwas zu erleben. Doch dann nimmt der Horror schon im Hausflur überhand. Von der Vorfreude auf einen schönen Film geblendet, wurde der Schlüssel in der Wohnung vergessen. Den Schlüsseldienst um diese Uhrzeit zu rufen, wird die Bewohner einiges kosten. Sie verstehen nicht, warum die Gebühren am Abend oder am Wochenende überhaupt so hoch sind? Dann wird es bei ihnen gleich Klick machen.

Niemand arbeitet gerne außerhalb der Arbeitszeiten

Fast jedes Unternehmen bezahlt seinen Mitarbeitern einen Zuschuss, wenn sie an Feiertagen oder am Wochenende arbeiten müssen. Dieser Bonus soll ein kleiner Ausgleich für die geopferte Freizeit sein. In diesen Stunden unternehmen die meisten Arbeitnehmer nämlich am liebsten etwas mit ihrer Familie oder den Freunden.

Warum sollten die kompetenten Mitarbeiter vom Schlüsselnotdienst diesen Bonus also nicht bekommen? Sie haben ebenfalls Familie und Freunde und wollen ihre Freizeit genießen. Sie erscheinen aber am Abend, um vergesslichen Menschen aus der Patsche zu helfen.

Außerdem würden sich die meisten Arbeitnehmer doch auch bei ihrem Chef beschweren, wenn sie Extraschichten übernehmen und diese nicht ausreichend bezahlt würden. Es stößt den meisten Verbrauchern nur sauer auf, weil sie nun die Leidtragenden sind, die diese Zuschläge bezahlen müssen.

Eine ständige Erreichbarkeit

Die Betriebe müssen ihre Arbeitskräfte, die den Bereitschaftsdienst übernehmen, nicht nur bezahlen, wenn sie zu einem Einsatz gerufen werden. Die Mitarbeiter halten sich die Abende und Wochenenden frei, falls sie beruflich eingebunden werden. Dies tun sie nur, weil sie dafür entschädigt werden.

Diese Gebühren übertragen sich dann auf den Preis für einen tatsächlichen Notruf. Nur so kann das Unternehmen einen solchen Service überhaupt anbieten. Anders würde sich das Geschäft nicht rentieren.

Darüber hinaus müssen auch im Büro rund um die Uhr Mitarbeiter erreichbar sein. Sie verteilen die eingehenden Aufträge dann auf ihre Kollegen. Ohne diese zentrale Anlaufstelle müssten die Kunden mehrere Telefonnummern durchgehen, um den diensthabenden Handwerker zu erwischen. Dieser Umstand ist für alle Parteien unzumutbar.

Schnelle Hilfe ist teuer

Die Unternehmen haben häufig prallgefüllte Terminkalender. Sie sind jedoch bereit, Kunden in ihrer Notlage zu helfen. Dafür verschieben sie also entweder andere Verpflichtungen oder verzichten auf den Schlaf, den sie für den morgigen Auftrag benötigt hätten. Diese Unannehmlichkeiten fordern ihren Preis.

Im Anbetracht der raschen Hilfe sollten die Kosten, solange sie nicht exorbitant hoch ausfallen, eine untergeordnete Rolle spielen. Besonders, wenn man bedenkt, dass sich nur die wenigsten Kunden mit einem Trinkgeld bei ihren Unterstützern bedanken. Egal, wie gut der Service war.

Fazit: Der Freizeitausgleich macht auch vor dem Schlüsseldienst nicht halt

Die Mitarbeiter vom Schlüsselnotdienst sind auch nur ganz normale Arbeitnehmer, die sich ein Recht auf Freizeit verdient haben. Wenn sie ihre Mußestunden nun opfern, um anderen zu helfen, sollte ihnen der Lohnzuschlag auch gegönnt sein.

Des Weiteren müssen die Unternehmen mit diesen Preisen handeln, weil sie den Notdienst andernfalls gar nicht anbieten könnten. Und damit müssten die Betroffenen bis zum nächsten Morgen oder sogar bis zum kommenden Montag warten, um wieder in die eigene Wohnung zu kommen.

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